Was ist ein Screenreader? So erleben blinde Menschen deine Webseite
Was ein Screenreader macht
Ein Screenreader ist Software die den Bildschirminhalt vorliest. Blinde und stark sehbehinderte Menschen nutzen Screenreader um Computer, Smartphones und Webseiten zu bedienen. Die bekanntesten Screenreader: NVDA (Windows, kostenlos), JAWS (Windows, kommerziell), VoiceOver (Mac/iPhone, eingebaut), TalkBack (Android, eingebaut).
Wie ein Screenreader eine Webseite liest
Der Screenreader liest nicht den visuellen Bildschirm ab, sondern den HTML-Code. Er erkennt: Überschriften (h1-h6) als Navigationsankerpunkte. Links und Buttons als interaktive Elemente.
Bilder über ihre Alt-Texte. Formulare über ihre Labels. Listen, Tabellen und Landmarks.
Wenn das HTML sauber ist, funktioniert der Screenreader gut. Wenn nicht, ist die Seite unbenutzbar.
Ein Tag im Leben eines Screenreader-Nutzers
Stell dir vor: Du öffnest eine Webseite und hörst: 'Bild, Bild, Bild, Link: hier klicken, Link: hier klicken, Eingabefeld, Eingabefeld.' Kein Kontext, keine Beschreibung, keine Orientierung. Das ist die Realität auf einer schlecht programmierten Webseite. Ein barrierefreier Shop dagegen: 'Hauptnavigation, Überschrift: Unsere Produkte, Bild: Roter Laufschuh Nike Air Max 90, Button: In den Warenkorb.'.
Warum das für dich relevant ist
In Deutschland nutzen ca. 500.000 Menschen Screenreader. Wenn deine Webseite für sie nicht funktioniert, verlierst du nicht nur Kunden – du verstößt gegen das BFSG.
Die gute Nachricht: Sauberes HTML ist der Schlüssel, und das ist keine Raketenwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
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