Leichte Sprache auf Webseiten: Wann sie gefordert ist und wie du sie umsetzt
Was ist Leichte Sprache?
Leichte Sprache ist eine vereinfachte Form der deutschen Sprache: Kurze Sätze, einfache Wörter, Erklärungen für Fachbegriffe, große Schrift und viele Absätze. Sie hilft Menschen mit Lernschwächen, kognitiven Einschränkungen, geringen Deutschkenntnissen und älteren Menschen mit Demenz.
Fordert das BFSG Leichte Sprache?
Das BFSG selbst fordert keine explizite Leichte Sprache. Es basiert auf WCAG 2.1 Level AA, und die Richtlinie 3.1 (Lesbarkeit) fordert auf Level AAA vereinfachte Versionen. Level AA fordert 'nur': Sprache des Dokuments deklarieren (3.1.1) und Abkürzungen erklären (3.1.4).
Trotzdem: Leichte Sprache ist eine freiwillige Best Practice die zusätzliche Nutzergruppen erreicht.
Wann Leichte Sprache sinnvoll ist
Für öffentliche Stellen (bereits Pflicht). Für Webseiten die sich an ein breites Publikum richten. Für Vereine und NGOs im sozialen Bereich.
Für Gesundheitsportale und Patienteninformationen. Und: Als zusätzliche Version neben der Standardsprache, nicht als Ersatz.
Leichte Sprache umsetzen: Praktische Tipps
Erstelle eine separate Seite in Leichter Sprache (nicht die Hauptseite umschreiben). Verwende das Leichte-Sprache-Logo. Halte Sätze unter 12 Wörtern.
Verwende aktive Verben. Erkläre jeden Fachbegriff. Und: Lass den Text von der Zielgruppe prüfen.
Häufig gestellte Fragen
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