Responsive Design und Barrierefreiheit: Warum mobile Optimierung nicht genug ist
Responsive ist gut, aber nicht genug
Responsive Design sorgt dafür dass eine Webseite auf verschiedenen Bildschirmgrößen gut aussieht. Das hilft bei Barrierefreiheit (WCAG 1.4.10: Reflow), aber es ist nur ein Aspekt. Eine responsive Seite kann trotzdem nicht per Tastatur bedienbar sein, keine Alt-Texte haben und schlechte Kontraste aufweisen.
Zoom und Vergrößerung: WCAG 1.4.4
WCAG 1.4.4 fordert: Text muss auf 200% vergrößerbar sein ohne Verlust von Inhalt oder Funktion. Das betrifft Browser-Zoom, nicht Responsive Breakpoints. Teste: Stelle deinen Browser auf 200% Zoom.
Ist alles noch lesbar und bedienbar? Kein horizontales Scrollen nötig?.
Touch-Ziele für Mobilgeräte
WCAG 2.5.5 (Level AAA, aber Best Practice): Interaktive Elemente sollten mindestens 44x44 CSS-Pixel groß sein. Viele mobile Webseiten haben zu kleine Buttons, zu enge Link-Abstände und winzige Checkboxen. Teste deine Seite auf einem echten Smartphone, nicht nur im Browser-DevTools.
Orientierung nicht einschränken
WCAG 1.3.4: Die Webseite muss sowohl im Hoch- als auch im Querformat funktionieren. Sperere niemals die Orientierung per CSS oder JavaScript – manche Nutzer haben ihr Gerät fest montiert und können es nicht drehen.
Häufig gestellte Fragen
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